smart als autonomes Taxi

Für den Carsharing-Dienst car2go, den Daimler gemeinsam mit Europcar anbietet, sind bereits 14.000 smarts auf den Straßen unterwegs. Mit dem smart vision EQ fortwo denken die Stuttgarter das Carsharing eine Stufe weiter: Das kugelige Fahrzeug mit Elektroantrieb soll seine Passagiere selbstständig abholen und an ihr Ziel bringen. Größter optischer Unterschied zum herkömmlichen smart: Die beiden runden, transparenten Türen öffnen sich wie Flügel nach hinten oben.

Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) 2017 wird Daimler die Studie vorstellen. Damit möchte der Autobauer auch einen Vorgeschmack auf seine neue Marke EQ bieten: Bis 2022 soll es zehn Elektroautos von Daimler geben.

Kommunikation und Unterhaltung

Damit die Passagiere das richtige Taxi erkennen, begrüßt es sie persönlich: Wo sonst der Kühlergrill ist, hat der smart einen Bildschirm, der Botschaften anzeigen kann. Während der Fahrt gibt es auf Wunsch zum Beispiel Filme zur Unterhaltung. Im Wagen ist – wie der Name vermuten lässt – Platz für zwei Personen. Wenn ein Fahrgast alleine unterwegs ist, kann ein weiterer mit einsteigen, der eine ähnliche Strecke zurücklegen möchte. Ist der smart gerade nicht mit Fahrgästen unterwegs, steuert er bei Bedarf selbstständig eine Ladestation an und bereitet sich für den nächsten Einsatz vor.