Wissenschaftsjahr in Berlin gestartet

Bereits seit 2000 gibt es das Wissenschaftsjahr, mit dem das Bundesministerium für Bildung und Forschung jährlich ein anderes Thema in den Fokus rückt. 2018 lautet das Motto „Arbeitswelten der Zukunft“. Bundesforschungsministerin Johanna Wanka hat das Jahr nun in Berlin eröffnet. Zentral ist die Frage, welchen Einfluss die fortschreitende Digitalisierung auf das Arbeitsleben hat. Wie Wanka erklärte, ist die Angst vor einem Jobverlust in diesem Zusammenhang für viele Menschen ein wichtiges Thema. Ihre Position dazu:

Es werden Berufsfelder wegfallen, es werden aber vor allem Berufsbilder sich ändern.“

Die Ministerin betonte auch die Bedeutung von lebenslangem Lernen: „Wenn sich bei uns Maschinen ändern, müssen Facharbeiter weitergebildet werden.“ In einer Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung soll untersucht werden, welche Arbeitsplätze verschwinden und welche neu entstehen. 

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Arbeitswelt der Zukunft erleben

Im Wissenschaftsjahr wird es zahlreiche Veranstaltungen geben, bei denen sich Bürger über Zukunftsthemen informieren können: Das Forschungsschiff „MS Wissenschaft“ und der „InnoTruck“ werden an verschiedenen Stationen Ausstellungen zu Robotern, künstlicher Intelligenz, digitalen Werkzeugen und innovativen Materialien präsentieren. Diskussionsveranstaltungen drehen sich um neue Arbeitsmodelle und Beschäftigungsformen. Wanka erklärt: „Wir erreichen Menschen, die wir sonst mit Forschungsthemen nicht erreichen.“ In einem Veranstaltungskalender sind die Angebote zusammengefasst.