Elektroautos aus Deutschland: Etablierte Autobauer und Startups mischen mit

Nicht nur der amerikanische Marktführer Tesla baut Fahrzeuge mit Batterieantrieb, auch Elektroautos aus Deutschland mischen im Markt mit. Obwohl die Batterien oft noch aus Asien stammen, ist die Entwicklung der innovativen Fahrzeuge hierzulande auf dem Vormarsch. Sowohl etablierte Autobauer als auch Startups haben sich der Aufgabe verschrieben, auf den herkömmlichen Antrieb mit Benzin- oder Dieselmotor zu verzichten. Bisher sind rund 40.000 Elektroautos aus Deutschland auf hiesigen Straßen unterwegs. Hier die Übersicht mit fünf Elektroautos aus Deutschland, die sich mit der Konkurrenz aus Asien, Amerika und dem europäischen Ausland messen.

1. BMW i3

Der kompakte Elektro-BMW ist bereits fest im deutschen Straßenbild verankert. Er wird seit 2013 produziert und fährt mittlerweile auch in der Flotte des Carsharing-Anbieters DriveNow. Die Fahrgastzelle ist komplett aus Carbon gefertigt und damit sehr leicht, was sich vor allem auf den Anzug auswirkt: An der Ampel fährt dem BMW i3 so schnell keiner davon. Die Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h und vor allem die Reichweite von nur rund 200 Kilometern mit einer Aufladung sind jedoch noch ausbaufähig. Preis (immer inklusive Batterie und ohne Elektroprämie): ab 34.950 Euro.

2. VW e-up!

Der Ausbau der Elektromobilität gehört zur „Strategie 2025“ des Volkswagen-Konzerns, die mehr als 30 reine E-Fahrzeuge bis 2025 vorsieht. Unter den Elektroautos aus Deutschland ist der VW e-up! bereits etabliert. Er wurde als umweltbewusstes Stadtauto konzipiert. Ein Top-Tempo von 130 km/h und eine Reichweite von nur 160 Kilometern sind für längere Strecken auch kaum ausreichend. Dafür verbraucht der Kleinwagen aber nur 11,8 kWh Strom auf 100 Kilometer. Preis: ab 26.900 Euro.

3. Opel Ampera-e

Den Opel Ampera gibt es bereits seit 2011 als Hybridfahrzeug, noch in diesem Jahr wird der reine Elektro-Ampera auf die Straßen kommen. Mit verändertem Design und einer für E-Autos riesigen Reichweite will Opel den Markt aufmischen: Für rund 500 Kilometer soll eine Aufladung reichen. Und nach nur 30 Minuten Ladezeit an einer Schnelllade-Tankstelle sind nach Herstellerangaben wieder 150 Kilometer möglich. Fünf Passagiere finden in dem Fahrzeug dank der Batterien in Unterflurbauweise locker Platz. Preis: ab 39.330 Euro.

4. e.GO Mobile e.GO Life

Das Aachener Unternehmen e.GO Mobile will im Mai 2018 mit der Produktion des E-Autos e.GO Life beginnen, nur zwei Monate später soll die Auslieferung starten. Der Kleinstwagen ist für kurze Stadtstrecken konzipiert und kann mit einem schlagenden Argument aufwarten: dem Preis. Mit knapp 16.000 Euro ist der Flitzer für fast jeden Interessenten erschwinglich. Die Basisversion wird mit einer Aufladung 130 Kilometer weit kommen, mit Aufpreis sind 170 Kilometer drin. Preis: ab 15.900 Euro.

5. Sono Motors Sion

Das Elektroauto Sion des Münchner Startups Sono Motors wurde im Juli 2017 vorgestellt und weist einige Besonderheiten auf. So kann es durch integrierte Solarzellen allein von der Sonne aufgeladen werden – zumindest für eine Reichweite von maximal 30 Kilometern am Tag. Nach dem Laden an der Säule sind bis zu 250 Kilometer Reichweite möglich. Ebenfalls innovativ: Lebendiges Moos soll Feinstaub aus der Luft filtern. Optisch erinnert der Sion an ein Familienauto mit leichtem SUV-Einschlag. Bis zur Serienfertigung dieses Elektroautos aus Deutschland im Jahr 2019 ist es allerdings noch ein bisschen hin. Preis: knapp 20.000 Euro.

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