Die letzte Fracht für heute: ein Kühlschrank und eine Waschmaschine, abzuladen in Bitburg in der Eifel. Der Fahrer des Transportunternehmens IDS checkt noch schnell, ob die Ware sicher im LKW verstaut ist, erfasst über einen elektronischen Handscanner den Lieferstatus und fährt los zum Kunden. Der genau verfolgen kann, wo sich seine Bestellung gerade befindet. Der Fahrer ist pünktlich, scannt den Barcode auf den Sendungen ein, der Kunde unterschreibt – natürlich digital.

IDS: Mit digitalen Tools gewonnen

Jetzt bewerben für den nationalen Digital Champions Award

Die Reise ist noch nicht vorbei. Weiter geht es am 29. Mai mit der DIGITALNORTH in Hamburg. Interessierte Unternehmen können sich noch bis zum 31. Mai für den nationalen Digital Champions Award bewerben. Die Telekom und WirtschaftsWoche überreichen den Preis am 7. und 8. November beim DIGITALSUMMIT in Köln.

Auf der DIGITALSOUTH, Teil der deutschlandweiten Informations- und Netzwerkserie DIGITALX der Telekom, zeigte Mittelständler IDS, dass er den Sprung ins neue Zeitalter geschafft hat. Ein sehr erfolgreicher Sprung, denn das Unternehmen ist einer der Gewinner des regionalen Digital Champions Award in der Kategorie „Digitale Prozesse & Organisation“ – ausgezeichnet für die mobilen Datenerfassungsgeräte, mit denen der Logistiker rund 3.600 Fahrzeuge ausgestattet hat. Der Preis wurde nach Köln und Böblingen am 16. Mai 2018 in der Allianz Arena nun zum dritten Mal von der Telekom vergeben. Er zeichnet jene Unternehmen aus, die digitale Projekte bereits erfolgreich umgesetzt haben.

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Maschinenbauer setzt auf digitale Fertigung

Beim Mittelständler BAM etwa sind digitale Tools schon längst im Einsatz. Der Hidden Champion aus der Oberpfalz, der Präzisionsteile aus Metall und Kunststoff für den Maschinenbau herstellt, gewann den Award in der Kategorie „Digitale Transformation“. Partner und Kommunikationsdienstleister Swyx überreichte den Preis als Sponsor dieser Kategorie. „Wir helfen seit 20 Jahren Unternehmen bei der digitalen Transformation. Das ist Teil unserer DNA“, sagte Swyx-Geschäftsführer Ralf Ebbinghaus. BAM hat nicht nur seit langem einen Webshop im Betrieb, sondern auch die Fertigung digitalisiert. Jedes Bauteil ist digital gespeichert – Mitarbeiter erhalten damit online alle Zusatzinformationen über ein Bauteil. Künftig sollen Roboter Transportaufgaben innerhalb der Produktion übernehmen.

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Ein bestens vernetzter Reinigungsspezialist

Auch das Familienunternehmen Dr. Schnell hat seine Prozesse digitalisiert  und dafür den Preis in der Kategorie „Digitale Produkte und Dienstleistungen“ erhalten. „Wir waren in unserer hart umkämpften Branche schon immer Innovationstreiber“, sagt Geschäftsführer Thomas Schnell. „Auch beim Thema Digitalisierung bieten wir mit neuen Produkten und Services einen echten Mehrwert.“ Etwa mit einer App, mit der der Reinigungsspezialist Daten von Dosiersystemen in Spül- oder Waschmaschinen überprüfen und an die Zentrale in München senden kann. Das Ziel: personalisierte Pläne für Kunden erstellen, mit denen sie die Dosierung der Reiniger effizient einstellen können. „Durch die Digitalisierung steigern wir die Zufriedenheit der Kunden und stärken ihre Loyalität gegenüber dem Unternehmen“, sagt Schnell.

Künstliche Intelligenz in der Medizin

Weitere Termine im Überblick
  • DIGITALNORTH, Hamburg: 29. Mai
  • DIGITALEAST, Berlin: 05. Juni
  • DIGITALMIDWEST, Frankfurt am Main: 12. Juni

Hier geht es zur Übersicht und Anmeldung aller Veranstaltungen sowie zur Bewerbung für den regionalen Digital Champions Award.

Über zufriedene Kunden freut sich auch FUSE-AI. Das Unternehmen war eines der ersten 100 Startups des TechBoost-Programms der Deutschen Telekom zur Förderung von Tech-Startups und ist inzwischen gestanden am Markt. FUSE-AI hilft Radiologen, Tumore mittels Künstlicher Intelligenz (KI) auf MRT-Aufnahmen besser zu erkennen. Dafür gewann das Unternehmen den Award in der Kategorie „Digitales Kundenerlebnis“. Der Nutzen des schlauen Algorithmus: Die Fehlerquote sinkt, die Qualität der Diagnosen verbessert sich. „Wir sind ein Unternehmen, das die Digitalisierung im Gesundheitswesen vorantreibt“, erklärt Geschäftsführer Matthias Steffen. Überall in der Medizin, wo große Datenmengen analysiert werden müssen, werde KI künftig für einen großen Mehrwert sorgen.

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