Wer fliegt, bleibt auch über den Wolken schon bald so schnell und zuverlässig online, wie er es von zu Hause kennt. Ob Fußball oder Tennis – dank Augmented Reality sind Zuschauer mittendrin statt nur dabei. Wer mit dem City Pass bezahlt oder sich darüber identifiziert, kann sich auf Sicherheit und Schutz verlassen – Blockchain-Technologie macht es möglich. Ob 5G oder NarrowBand-IoT – neue Netztechnologien machen auch die Umgebung clever: Die intelligente Straßenlampe geht dann an, wenn ein Auto kommt. Fest steht: Die Zukunft ist smart. Und sie ist digital. Und was nach Zukunft klingt, ist häufig schon Realität. Wie Technologie die Gesellschaft verändert, zeigt die Telekom gemeinsam mit ihren Partnern auf dem Mobile World Congress in Barcelona (Halle 3, Stand 3M31).

Pflichttermin für ITK-Branche

Die Messe ist weit mehr als ein Laufsteg neuer Smartphone-Schönheiten: Der MWC hat sich zur weltweit größten Messe für Mobiltechnologie entwickelt und gilt als Schlüsselveranstaltung für die gesamte ITK-Branche. Die Besucherzahlen wachsen kontinuierlich, 2017 meldeten die Katalanen einen Rekord mit 108.000 Besuchern – vor allem Führungskräfte, Mobilfunkspezialisten und Finanzanalysten, die in Spanien auf Branchengrößen wie Facebook-Gründer Mark Zuckerberg oder Google-Urgestein Eric Schmid treffen. Auf der Rednerliste stehen in diesem Jahr unter anderem Ran Krauss, Mitbegründer des Drohnenherstellers Airobotics; Cher Wang, Vorsitzende des taiwanesischen Hightechkonzerns HTC; und Timotheus Höttges, CEO der Telekom. Noch bis zum 1. März kann man in Barcelona erleben, was heute und morgen technisch möglich ist. Wer sich für Künstliche Intelligenz, Drohnen, das Internet der Dinge (IoT), Robotertechnik und Augmented Reality (erweiterte Realität) interessiert, für den ist Barcelona ein Pflichttermin.

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„Now.New.Next“: unter diesem Motto läuft der Messeauftritt der Telekom und passt perfekt zu dem diesjährigen Messemotto „Creating a better future“. „Now.New.Next“: unter diesem Motto läuft der Messeauftritt der Telekom und passt perfekt zu dem diesjährigen Messemotto „Creating a better future“. (© 2018 Fotograf: Norbert Ittermann) - Deutsche Telekom AG

Mehr Tempo für das Internet der Dinge

„Creating a better future“ lautet in diesem Jahr das Motto des Mobile World Congress. Wie die Zukunft mit Unterstützung von ITK-Technologie konkret besser wird? Zum Beispiel mit dem Schmalbandnetz für das Internet der Dinge (NarrowBand-IoT), das die Telekom gemeinsam mit ihrem Partner, dem chinesischen Telekommunikationsausrüster Huawei, in den Niederlanden und in Deutschland gestartet hat. Dieses Kommunikationsnetz arbeitet mit Funkwellen und ermöglicht eine besonders großflächige Abdeckung. Sie durchdringt selbst dicke Mauern, arbeitet energiesparend und ist daher eine günstige Lösung für flächendeckende Vernetzung. Den neuen Standard demonstriert die Telekom beim Mobile World Congress und untermauert so vor internationalem Publikum ihren technologischen Führungsanspruch.

Ihren Stand hat die Telekom mit „Now.New.Next“ betitelt – Besucher können sich dort erklären lassen, wie die neue Technologie funktioniert. Oder sich in Sachen 5G auf den aktuellen Stand bringen. Die neue Kommunikationstechnologie steht schon in den Startlöchern und bietet mehr Kapazität, Tempo, Verbindungsdichte sowie eine deutlich geringere Latenzzeit. Vorteile, von denen vor allem die Geschäftskunden des Telekommunikationsunternehmens schon bald profitieren werden.

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Galayy S9 und S9 Plus: Samsung mit neuer Königsklasse

Ohne neue Handy-Blockbuster wäre Barcelona nicht Barcelona: Samsung stellt sein neues Galaxy S9 vor, ein Top-Smartphone, mit dem die Koreaner dem iPhone X von Apple Paroli bieten wollen. Zwar ähnelt das Galaxy S9 auf den ersten Blick seinem Vorgänger, das neue Samsung-Flaggschiff bietet aber mehr Leistung, eine bessere Kamera und cooleren Sound.

Den Fingerabdruck-Sensor haben die Designer nun unter die Kamera verlegt. Ein Exynos-9810-10-nm-Prozessor treibt das Android 8.0-Oreo-Betriebssystem an. Wo das S9 mit einem 5,8-Zoll-Display und 4 GB RAM ausgestattet ist, wartet das S9 Plus mit einem 6,2-Zoll-Display und 6 GB RAM auf. Der Clou der Plus-Variante: eine Dualkamera. Sie soll mehr Möglichkeiten bei Fotos und Videos bieten. Beide Smartphones trumpfen hier mit neuen Funktionen auf. So passt sich die variable Blende automatisch Lichtverhältnissen an. Beim Galaxy S9 ist die variable Blende in die Hauptkamera und beim Galaxy S9 Plus in das Weitwinkelobjektiv der Dualkamera integriert.

Zahlreiche Besucher informierten sich auf dem Telekom-Stand über die Trend-Produkte und konnten neue Technologien gleich ausprobieren. Zahlreiche Besucher informierten sich auf dem Telekom-Stand über die Trend-Produkte und konnten neue Technologien gleich ausprobieren. (© 2018 Fotograf: Norbert Ittermann) - Deutsche Telekom AG

Nokia lässt seine Familie an Android-One-Smartphones wachsen. Nokia 8 Sirocco, Nokia 7 Plus und Nokia 6 kommen mit einer jeweils unangetasteten Oreo-Version des Handy-Betriebssystems von Google daher. Wo andere Hersteller auf ihren Geräten eigene Apps vorinstallieren, die oftmals ungenutzt einfach Speicher belegen und Energie fressen, schlägt Nokia hier mit Android One einen anderen Weg ein. Außerdem legt Nokia das Kultmodell 8110 wieder auf: Das Bananenhandy aus dem Film „Matrix“ kommt in einer Retroversion auf den Markt. Installiert ist auf dem Feature-Phone ein proprietäres Betriebssystem, das um einige moderne Funktionen und Apps erweitert ist. Wie von zeitgemäßen Smartphones gewohnt, bauen auch Nutzer des Sliders einen Hotspot auf oder nutzen die Apps von Twitter und Facebook.