1. Der Geräte-Mashup

Das Smartphone ist nicht genug. Die Technik der Zukunft wird dem Nutzer eine Reihe von Wearables bereitstellen. Das heißt: Im Zuge des Internets der Dinge werden einfache Alltagsgegenstände zu smarten Gadgets. Alle mobilen Geräte kommunizieren  miteinander – und  gehen so noch besser auf die Bedürfnisse des Nutzers ein.

2. Neue Nutzererfahrungen

Wenn die Grenzen zwischen Realität und Virtualität immer stärker verschwimmen, dann ist das auch für den Nutzer ein großes Abenteuer. Innovatoren im Silicon Valley arbeiten fieberhaft an Datenbrillen und Augmented-Reality-Konzepten, die dem User das Tor in eine neue Welt aufstoßen. Doch auch für Unternehmen stellt Augmented Reality einen gewinnbringenden Technologiesprung dar.

3. Noch mehr 3D-Druck

Der Siegeszug von 3D-Druckern wird nicht aufzuhalten sein. Materialien wie Karbonfaser und Nickelbasislegierungen machen das Verfahren auch für die Elektrotechnik oder die Biomedizin  interessant. Gleichzeitig ist 3D-Druck auch für die Personalisierung von Produkten hervorragend geeignet, wie Adidas in diesem Spot zeigt. Bis 2019 erwartet Gartner im Bereich der 3D-druckfähigen Materialien ein jährliches Wachstum von 64,1 Prozent.

4. Ordnung im Datenwust

Die Technik der Zukunft steht vor der großen Herausforderung, den ganzen Datenwust von Big Data zu strukturieren. Gar nicht so einfach, wenn plötzlich alle Maschinen in der Fabrik miteinander kommunizieren. Der Trend wird laut Gartner daher dahin gehen, dass die gesammelten Daten klassifiziert und in Clustern zusammengefasst werden. Nur so könnten Entscheider aus Big Data die richtigen Schlüsse ziehen.

5. Lernfähige Maschinen

Dank künstlicher Intelligenz werden Maschinen ihre Umwelt eigenständig wahrnehmen und daraus automatisch Lösungen entwickeln. Das klingt für Sie nach Science-Fiction? Diese Roboter-Mutter baut schon heute ihren eigenen Nachwuchs. Davon hat auch der Mittelstand etwas: Mit lernfähigen Maschinen spart man sich teure Entwicklungskosten und die Prozesse in der Industrie 4.0 werden günstiger.

6. Autonome Agenten

Die bekannteste Technik der Zukunft in diesem Kontext ist sicherlich das selbstfahrende Google-Auto. Aber auch smarte Apps wie der Sprachassistent Siri von Apple werden als autonome Agenten und Schnittstelle zum User noch wichtiger. Der Nutzer delegiert seine Aufgaben einfach an den digitalen Helfer, indem er mit der App spricht und nicht umständlich im Menü herumtippt.

7. Anpassungsfähige Sicherheitssysteme

Geht es nach den Marktforschern von Gartner, dann wird das Thema IT-Sicherheit die Wirtschaftswelt auch 2016 beschäftigen. Ein Knackpunkt: Unternehmen ziehen immer häufiger in die Cloud, um mit Kunden und Geschäftspartnern zu interagieren. Wie Mittelständler dabei auf Nummer sicher gehen, haben wir in diesem mDM-Video zusammengefasst.

8. Lernfähige System-Architektur

Klingt kompliziert, ist es auch. Field Programmable Gate Array (FPGA) lautet ein wichtiges Schlagwort in diesem Zusammenhang. Dieser Schaltkreis in der Digitaltechnik gleicht sich in seiner Funktionsweise immer mehr dem menschlichen Gehirn an. Dabei werden die Computer-Algorithmen auch in kleinste Geräte vordringen und dort mit geringem Energieverbrauch ihre Arbeit verrichten.

9. Agile Apps

Lineare App-Entwicklung? Wird 2016 überholt sein! Gartner erwartet, dass Applikationen flexibel und agil im Geräte-Mashup (siehe 1. Punkt) eingesetzt werden. Keine leichte Aufgabe für App-Entwickler.

10. Internet der Dinge

Last but not least wird das Internet der Dinge als Technik der Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen. Schon jetzt löst sich das Internet immer häufiger vom Desktop-Computer und dringt in alle Lebensbereiche vor. Für Produzenten bedeutet dies: Maschinen sprechen miteinander und verkürzen die Produktionszyklen in der Fabrik (M2M). Was das Internet der Dinge laut Gartner allerdings ausbremsen könnte, ist eine fehlende länderübergreifende Standardisierung.

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