Internetauftritt hinsichtlich Voice Search optimieren

Die steigende Nutzung von Sprachsteuerung sorgt für neue Herausforderungen auf dem Gebiet der Search Engine Optimization (SEO).  2016 erfolgte bereits ein Viertel aller Suchanfragen über die Spracheingabe, Tendenz steigend. Bis 2020 soll Voice Search sogar die Hälfte aller Anfragen ausmachen.

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Webseitenbetreiber sollten sich also überlegen, ihre Internetaufritte  auch dahingehend zu optimieren. Vor allem lokale Geschäfte, die auch von Laufkundschaft und Verbrauchern in ihrer Umgebung profitieren, werden immer öfter per Voice Search gesucht. Diese 4 Tipps helfen, Homepages an diese neue Entwicklung anzupassen.

1. Lokale Suchmaschinenoptimierung

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Wie erwähnt, werden Voice-Search-Nutzer vermehrt in der näheren Umgebung nach Unternehmen und Dienstleistungen suchen. Insofern ist es sinnvoll, seine Webseite regional zu stärken. Dafür empfiehlt es sich zum Beispiel, den kostenlosen Brancheneintrag auf Google My Business zu optimieren. Das beinhaltet eine Kontrolle, ob Google die Position des Shops auf Google Maps richtig markiert hat, eine örtliche Telefonnummer sowie einige Fotos, die den Eintrag aussagekräftiger gestalten. Auch die Möglichkeit zu einer Bewertung sollte vorhanden sein.

Darüber hinaus ist es von Vorteil, wenn die Inhalte auf der Webseite ebenfalls regionalen Bezug haben. So könnte die Stadt oder der Stadtteil in Überschriften oder META-Daten vermerkt werden.

2. Webseite auf längere Fragen und Longtail optimieren

Wer per Sprachbefehl sucht, verwendet anstelle kurzer Begriffsfolgen oft vollständige Fragen oder zumindest längere Anfragen. Aus dem geschriebenen „Hose kaufen“ wird bei der Voice Search eher der Satz „Wo kann ich in der Umgebung eine Hose kaufen?".  Inhalte, die auf solch typische Fragen direkt eine Antwort geben, erhöhen also die Auffindbarkeit. Eine weitere Möglichkeit wäre es, ein Inhaltsverzeichnis anzulegen, dass durch eben solche Fragen strukturiert ist. Generell gilt, noch mehr als ohnehin schon auf Longtail-Keywords zu optimieren.

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3. Webseite-Inhalte dialogorientiert aufbereiten

Anknüpfend an Punkt 2 sollten die passenden Inhalte auf einer Webseite dialogorientiert aufbereitet werden, also der gesprochenen Sprache ähneln. Denn mit der fortschreitenden Verbesserung der Sprachassistenten dank Künstlicher Intelligenz sind sie immer mehr dazu in der Lage, sich mit den Nutzern richtig zu unterhalten. Deshalb entsprechen auch mehr und mehr Suchanfragen unserer natürlichen Sprache. Zudem lassen sich manche Inhalte so leichter und unterhaltsamer lesen. 

Die Sprachassistenten lernen hinzu und verstehen Suchanfragen immer besser. Die Sprachassistenten lernen hinzu und verstehen Suchanfragen immer besser. (© 2018 Shutterstock / Zapp2Photo)

4. Homepage mobil optimieren

Wer unterwegs per Voice Search nach einem Geschäft sucht, benutzt dafür in der Regel sein Smartphone. Dementsprechend wird es für Geschäfts-Inhaber immer wichtiger, ihre Homepage mobil zu optimierenMit Responsive Design („reagierendes Design“) lassen sich die Inhalte der Webseite an die verschiedenen Bildschirmgrößen und Auflösungen der Smartphones und Tablets anpassen, ohne dass eine separate Mobilversion nötig ist. Zudem sollte sichergestellt werden, dass sich die Inhalte des Internetauftritts auch auf mobilen Geräten schnell laden lassen.